Die KAB St. Paulus Rheine e.V.

der Verein mit 138-jähriger Geschichte

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Aktuelle Veranstaltungen

 

demnächst:

 

"Freitagsbingo" am 08. November 2019

Die nächste Bingorunde der KAB St. Paulus Rheine findet statt am Freitag, 08. November 2019, im Basilika-Forum in Rheine (gegenüber vom Haupteingang der Basilika). Um 15.oo Uhr begrüßt dann wieder der Bingomaster Norbert Groppe die Spieler/innen mit einem "Bingo - herzlich willkommen".

9 Spielrunden sowie 4 sogenannte schnelle Runden warten auf die Teilnehmer. Unter dem Begriff "Mottopreise" werden an jedem Spieltag schöne und brauchbare Preise ausgespielt, die jeweils einem bestimmten Motto zuzuordnen sind.

Gespielt wird auf Schiebetafeln zu 4,.-- €. Kaffee, Tee und Feingebäck in der Pause sind im Tafelpreis enthalten. Eingeladen sind nicht nur KAB-Mitglieder, sondern alle am Bingospiel Interessierten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

"Frühstück für alle" mit "Fallstricke und Abzocke im  Verbraucheralltag"

Die KAB St. Paulus Rheine lädt alle interessierten Haushalte im Rahmen des "Frühstück für alle" zu dem Thema "Fallstricke und Abzocke im Verbraucheralltag - wer sie erkennt ist klar im Vorteil" ein.

Die Veranstaltung beginnt um 9.oo Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss schildert Ingrid Waltring von der Verbraucherzentrale in Rheine die aktuellen Fallstricke und Abzocken anhand von Beispielen aus der Beratungspraxis, erläutert die Rechte der Verbraucher und gibt praktische Tipps, wie man sich gegen dubiose Geschäfte wehren kann.   Abofallen im Internet, Zusendung unbestellter Ware, Fake-Shops, Phishing-Mails, Datenklau - oft sind die Verbraucher im Visier dubioser Geschäftemacher. Überhöhte Rechnungen von Schlüsselnotdiensten gehören genauso zu den Stolperfallen im Verbraucheralltag wie dubiose Inkassoforderungen aus dem Ausland oder unzulässige Werbeanrufe von Telefon- und Stromanbietern. Wenn Abzocke-Firmen Kontakt mit Verbrauchern aufnehmen,tun sie dies über die unterschiedlichsten Wege. Wichtig ist, schnell zu merken, dass der Anbieter ein arglistiges Spiel treibt.

Der Vortrag richtet sich an alle private Hauhaltskunden im Kreis Steinfurt. Der ca. einstündige Vortrag findet statt am Dienstag, 19. November 2019 im Basilika-Forum in Rheine, Osnabrücker Strasse 34. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Für Kaffee oder Tee und belegte Brötchen werden 2,oo € erhoben.

 

Rückblick

 

Fragen und Antworten zur Inklusion in Rheine

Das "Frühstück für alle" im Oktober war wieder gut besucht. Frau Stefanie Althaus, Koordinatorin der Behindertenarbeit der Stadt Rheine, referierte zum Thema: Fragen und Antworten zur Inklusion in Rheine.

Zu Beginn zitierte Frau Althaus aus dem Grundgesetzt: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" (Artikel 3, Abs. 3 - Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland)..

Was ist Inklusion: Inklusion ist mehr als Integration. Es bedeutet Einschluss, Einbeziehung, Dazugehörigkeit. In Rheine soll es allen Bürgern und Bürgerinnen möglich sein, selbstbestimmt  am Leben teilzuhaben. Besonders Menschen mit Behinderungen sollen in allen Lebensbereichen, wie der Freizeit, der Arbeit, der Gesundheit, der Bildung und dem Wohnen entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten teilhaben. "Menschen mit Behinderungen sind dabei nie auf Grund einer Erkrankung oder einer Beeinträchtigung selbst ("als Person") behindert, sondern auf Grund der Barrieren, die sie im Alltag daran hindern, so zu leben wie sie möchten oder müssen", erläuterte Frau Althaus.

Barrieren können räuDienstag, 19. November 2019, im Basilika-Forum in Rheine, Osnabrückermlich sein, da ein  Mensch im Rollstuhl nicht in ein Gebäude kommt. Sie können visuell sein, da ein Mensch mit Sehbehinderung ein Schild nicht lesen kann. Oder auch sprachlich, wenn ein Text z.B. in viel zu schwerer Sprache verfasst ist (Behördendeutsch). Eine Barriere kann akustisch sein, wenn ein Mensch mit Hörbehinderung in einem schlecht gedämmten Raum einem Gespräch nicht folgen kann. Eine Barriere kann aber auch kognitiv sein, wenn ein Gesprächspartner nur die Behinderung sieht und nicht die Persönlichkeit und die Fähigkeit der Person.

Interessant:   Frau Althaus brachte für Schwerhörige das kabellose FM System mit. Es unterstützt dabei, Sprache in lauten Situationen und Entfernungen (15 Meter) besser hören und verstehen zu können. Einige probierten das System gleich für den Vortrag aus. Außerdem brachte sie einige Musterbrillen mit, mit denen schlechtes Sehen simuliert wurde.

In Rheine ist das Bestreben, die Barrieren gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen, den Trägern, den Vereinen und Selbsthilfegruppen sowie den Betroffenenverbänden aufzuzeigen und abzubauen.

Kompetente Beratung und Sozialdienste für behinderte und ältere Menschen und deren Angehörige werden in vielen Institutionen und Einrichtungen angeboten. Die Stadt Rheine hilft bei Fragen und Wünschen.

Weiter informierte Frau Althaus, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen Ratgeber zum Thema Behinderung herausgegeben hat. Er gibt umfassend Auskunft über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben; von der Vorsorge und Früherkennung über die Schul- und Beurfsausbildung und Berufsförderung bis zu steuerlichen Erleichterungen.

Das nächste "Frühstück für alle" ist am Dienstag, 19. November um 9.oo Uhr im Basilika-Forum in Rheine. Frau Ingrid Waltering von der Verbraucherzentrale Rheine informiert über Stolperfallen, Fallstricke und Abzocke im Verbraucheralltag. Der Eintritt ist wie immer frei.

Das Sonderblatt "Menschen mit Behinderungen in Rheine" finden sie hier zum runterladen.

 

Erntedank der KAB-Vereine Rheine r.d. Ems

Die Vorstände der KAB-Vereine Rheine rechts der Ems, Herz-Jesu, St.Ludgerus, St.Marien und St.Paulus hatten zu einem Erntedank-Gottesdienst in die Antonius-Basilika eingeladen. Die Hl. Messe war für einen Freitagabend gut besucht. Präses Pfarrer Heinz Mackel gestaltete den Gottesdienst und hatte gute und ansprechende Texte und Lieder zum Thema Erntedank ausgewählt.

Nach dem Gottesdienst kame etwa 40 Besucher im Basilika-Forum zusammen. Fleißige Helferinnen der KAB St.Paulus hatten die Tische stilvoll und einladend dekoriert und so entwickelten sich bei Zwiebelkuchen und Federweißen recht schnell angeregte Gespräche, die von einigen Herbstliedern und unterhaltsamen Texten aufgelockert wurden.

Die Erntedank-Veranstaltung findet bereits seit vielen Jahren statt und ist inzwischen zu einer lieben Tradition der KAB-Vereine Rheine r.d. Ems geworden, die sicherlich im kommenden Jahr die nächste Wiederholung findet.

 

Willkommenskultur in der Pfarrei St. Antonius

Während des September-"Frühstück für alle" berichetete Bernd Weber vom Arbeitskreis "Willkommenskultur in der Pfarrei St. Antonius" über die vielfältigen Arbeiten und Aufgaben.

Im Laufe des Jahres 2015 stieg die Zahl der Menschen, die Schutz vor Verfolgung, Krieg und Not suchten weltweit, und damit auch in Rheine stark an. Papst Fransziskus forderte: Unsere Aufgabe als Christen ist es, die Asylbewerber aufzunehmen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren. Weihbischof Hegge empfahl auf einer Pastoralkonferenz der Pfarrei St. Antonius Anfang 2015, sich um die Asylbewerber zu kümmern. Der Pfarreirat baute schnell eine Willkommenskultur auf. In Verbindung mit der Stadt Rheine wurden in mehreren Veranstaltungen und Besprechungen engagierte Bürger geschult. Schon bald wurden Sprachhilfen in Kindergärten und Grundschulen angeboten, unterstützend zum Kindergarten- und Schulbesuch. Seit März 2016 besuchen an jedem Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr ca. 30-40 Männer, Frauen und Kinder das Sprachcafe St. Antonius im Basilika-Forum. "Die Besucher kommen, um die deutsche Sprache zu üben, Fragen zu stellen oder einfach nur zur Unterhaltung," sagt Bernd Weber, ein Mann der ersten Stunde. Besuchten in der Anfangszeit vorwiegend Männer das Sprachcafe, kommen inzwischen auch Frauen und Kinder. Die Kinder werden in einem besonderen Bereich betreut. Inzwischen haben viele Geflüchtete den Weg in  die Arbeitswelt gefunden, berichtet Bernd Weber. "Wir haben auch die Erfahrung gemacht, daß auf diesem Weg viele bürokratische Hürden genommen werden können".

Im Sprachcafe ist immer jemand da, der ein offenes Ohr für persönliche Probleme hat. Das Sprachcafe hat sich als Anlaufstelle für Fragen und Hlfestellungen bewährt und inzwischen ist es für Viele ein beliebter Treffpunkt.

 

Schlaganfall - eine Funktionsstörung des Gehirns

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Das "Frühstück für alle" am 20.08. war ein voller Erfolgt. Mit über 50 Personen war der kleine Saal im Basilika-Forum voll besetzt. Sehr interessiert folgten die Besucher den Ausführungen des Referenten, Herrn Apotheker Daniel Koopmeiners vom Netzwerk Schlaganfall Steinfurt. Es ging um das Thema "Schlaganfall, wie schützen sie ihr Gehirn"?

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich einsetzende Funktionsstörung des Gehirns, informierte Koopmeiners. Grundsätzlich kann jeder einen Schlaganfall erleiden. Das Risiko steigt allerdings mit zunehmendem Alter. Durch eine gesunde Lebensweise kann jedoch das Risiko reduziert werden. Der wichtigste Schritt ist, den Blutdruck zu senken. Etwa jede fünfte Attake könnte vermieden werden, wenn Raucher versuchen würden, ihre Sucht zu überwinden. Ein weiterer Schritt ist, gesund essen mit viel Gemüse, Obst und Fisch, aber wenig Salz. Sehr wichtig ist auch Bewegung, denn davon provitiert das Herz-Kreislauf-System, zudem sinkt das Risiko für den Blutdruck, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes.

 

 Tritt ein Schlaganfall auf, so zählt jede Minute. Aber wie erkenne ich einen Schlaganfall? Apotheker Koopmeiners nannte folgende Symptome, die auf einen Schlaganfall hinweisen: Sehstörungen, Sprach- bzw. Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühl, Schwindel mit Gangunsicherheit oder auch sehr starker Kopfschmerz. Beim Auftreten von Schlaganfallsymptomen sollte deshalb sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Ein sehr informativer Vortrag, der sicher viele anregen wird, über ihre Lebenswweise nachzudenken.

 

Boule - Das Spiel mit der schweren Kugel

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Stets wurde gemessen und diskutiert

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Kaffee- und Kuchenpause

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Die Teilnehmer des Boulenachmittags

Am 06.August veranstaltete die KAB St. Palus auf der Anlage im Stadt in Rheine einen Boulewettbewerb. Nach einer kurzen Einweisung und einigen Probewürfen wurde direkt mit dem Spiel begonnen und recht schnell waren alle Teilnehmer mit Begeisterung dabei. Vier Manschaften spielten in Zweiergruppen gegeneinander und versuchten, mit den schweren Eisenkugeln möglichst nahe an die kleine leichte Kugel (das schweinchen) heranzukommen, bzw. mit gezielten Würfen die besser plazierte Kugel der gegnerischen Manschaft wegzustossen. Schnell entwickelten sich spannende Partien, bei denen alle hoch motiviert waren. Der Nachmittag verging im Fluge. Am Ende gab es leckeren Pflaumen- und Erdbeerkuchen mit Kaffee.

Eine Spielrunde, die sicherlich im kommenden Jahr eine Neuauflage findet.

 

 

5-tägige Radtour durchs Emsland vom 29.07. bis 02.08. 2019

Bereits zum sechsten Mal unternahm eine Radfahrgruppe der KAB St. Paulus in den Sommerferien eine mehrtägige Radtour. Das Ziel der diesjährigen Fahrt war das Gästehaus St. Agnes im Franziskanerinnenkloster in Thuine. Dies war das Standquartier und von dort aus führten täglich jeweils Schleifen von bis zu 60 km in verschiedene Richtungen ins Emsland.

Die Unterbringung und Betreuung waren gut. Morgens und abends gab es jeweils ein ausgiebiges Frühstück bzw. Abendessen. Die Zeit nach dem Abendessen war stets kurzweilig und ausgefüllt mit guten Gesprächen über "Gott und die Welt" sowie mit lustigem und spannendem Knobeln.  Um 22 Uhr war Ruhe angesagt und so war ausreichend Zeit zum Schlafen, um am nächsten Morgen wieder frisch und ausgeruht aufs Rad zu steigen.

Das Wetter spielte mit und nur an einem Tag musste für kurze Zeit Regenkleidung übergezogen werden.  Am ersten Tag wurde Thuine auf Umwegen angesteuert und auf dem Wege wurde u.a. das 5500 Jahre alte Großsteingrab Kunkenbecke angeschaut. Den dortigen Liederweg einer Kolpinggemeinschaft nahm die Gruppe zum Anlass, mitten im Wald ein altes Wanderlied zu schmettern. Am zweiten Tag stand Haselünne mit dem Wacholderhain und dem Haselünnesee sowie der sehenswürdigen Innenstadt auf dem Programm. Am dritten Tage führte die Tour über Lingen zum Speichersee Geeste und weiter zum  Kräutergarten Rosen. Am vierten Tag wurde nach Fürstenau geradelt und dort im alten Schloß die kath. Pfarrkirche St. Katharina mit seinem Tonnengewölbe sowie dem Hochaltar aus dem säkularisierten Franziskanerkloster in Rheine besichtigt. Vorbei am alten Stadtgefängnis und durch das beschauliche Zentrum von Fürstenau führte der Weg weiter zum Saller See. Am letzten Tag stand nach dem Frühstück ein Rundgang über das Klostergelände auf dem Plan. Die für die Betreung der Gäste zuständige Schwester Maria-Christin berichete über die Entstehung des Klosters im Jahr 1869, über seinen Werdegang bis heute mit insgesamt etwa 160 Schwestern, 2 Häusern für pflegebedürftige Schwestern, ca. 230 Internatsschülern sowie dem Schulbetrieb mit ca. 400 externen Schülern der verschiedenen Schulformen ab der 10. Klasse. Auch das Elisabeth Krankenhaus in Thuine (heute die Niels-Stensen-Klinik) wurde in vergangener Zeit von den Thuiner Franziskanenrinnen betreut, gehört aber heute zu Menagementgesellschaft kath. Krankenhäuder der Region Osnabrück, in der die Franziskanerinnen zu den drei Gründungsmitgliedern zählen. Auch heute noch sind einige Schwestern in dem Krankenhaus tätig.

Die Rückfahrt nach Rheine erfolgte nahezu auf direktem Weg. In einem Restaurant am Rande von Rheine wurde noch einmal bei einem großen Eisbecher beisammen gesessen. Wiederum waren sich die Fahrtteilnehmer einig, daß eine schöne und abwechselungsreiche Fahrt hinter ihnen lag und schon wurden die ersten Anregungen wach, wie es denn fürs nächste Jahr aussehen könnte.

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On the Road Unterhaltsame Rast unterwegs Am Saller See Kurz vor der Rückfahrt

 

 

 Sommerfest der KAB St. Paulus in Pastors Garten am 10. 07. 2019

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Erstmals hatte die KAB St. Paulus ihre Mitglieder zu einem sommerlichen Abend mit Grillen und Singen eingeladen. Nach den hochsommerlichen Temperaturen an den Tagen vorher war es merklich abgekühlt und gelegentlich nieselte es ein wenig. Aber das Blätterdach des großen Kirschbaumes und eine dicke Jacke hielten die Feuchtigkeit fern. Außerdem wärmte das Lagerfeuer, auf dem an einem Spieß ein würziger Kotelettstrang langsam gedreht wurde. Alte bekannte Lieder wurden angestimmt und der Gesang wurde von Friedel Theismann mit seinem Akkordeon begleitet. Die angebotenen Getränke hatten die richtige Temperatur und so wurden lebhafte Gespräche geführt und so manches Erlebnis aus jungen Jahren wurde erzählt. Es dauerte seine Zeit bis der Kotelettstrang durchgebacken war. Nach etwa 1 1/2 Stunden meldete der Grillmaster Vollzug. Zu dem schmackhaften Gegrillten wurden verschiedene Salate und frisches Brot angeboten.

Die Teilnehmer waren sich einig: Ein gänzlich anderes Grillerlebnis, dem sicher eine Wiederholung im nächsten Jahr folgen wird.

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Führung über den Waldhügel

Da hatte die KAB St. Palus sich doch mal einen guten Tag für die Erkundung des Waldhügels ausgesucht. Nach den sehr warmen Tagen vorher wehte nun ein angenehm frischer Wind über die sonnenbeschienenen Flächen. Eine kleine, aber sehr interessierte, Gruppe hatte sich zur Führung durch Herrn W. Grenzheuser vom Waldhügelverein und NABU eingefunden. Er verstand es ausgezeichnet, auf die kleinen sowie großen, hin und wieder auch unscheinbaren Besonderheiten am Wegrand aufmerksam zu machen.

Der Waldhügel ist ein Gebiet mit der meisten und der unterschiedlichsten Pflanzenarten in NRW. Gleich zu Beginn wies er auf einen Mispelbaum - eine Kernobstart  - hin, der in unserer Gegend sehr selten geworden ist. An vielen Stellen ist der Kalk schon vor Jahren abgebaut worden. Die Gruben wurden mit Bauschutt der Stadt Rheine aufgefüllt und mit einer dicken Schicht mageren Kalkbodens den natürlich Gegebenheiten angepasst. Hier hat sich eine vielfältige und bunte Blumenpracht entwickelt. Neben vielen anderen Pflanzen konkurrieren blaue Natternköpfe und gelbes Johanneskraut um die Wette. Ein wunderschöner Anblick. An Stellen, wo der Ungeübte nur Brennnesseln sah, machte Herr Grenzheuser auf Orchideen aufmerksam. An einem Ort wuchsen das heilsame Johanneskraut und das sehr giftige Jakobskreuzkraut nebeneinander.

Ein gelungener Nachmittag. Spontan wurde Herrn Grenzheuser für seinen Einsatz für den NABU ein kleiner Geldbetrag übergeben.

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"Ich versteh`nur Bahnhof !"  -  Frühstücksgruppe besuchte die Bahnhofsmission im Bahnhof Rheine

Das "Frühstück für alle" am 25. Juni hatte einen ungewöhnlichen Rahmen. Nach dem gewohnten Kaffeetrinken im Basilka-Forum machte sich die Gruppe auf den Weg zum Bahnhof. Hier empfing sie Frau Helena Buschmann von der Bahnhofsmission (BM). Leider war derjenige, der die Bedienung der Fahrkartenautomaten erläutern sollte, kurzfristig ausgefallen.

Nach kurzer Einführung über die Geschichte des Bahnhofs und sein früheres Aussehen informierte Frau Buschmann über die verschiedenen Themenfelder im Bahnhof. Sie machte auf das schnelle Erkennen der Abfahrtszeiten, Hinweise auf WC, Fahrkartenschalter, Ausgänge und natürlich die BM aufmerksam.

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Auf dem Bahnsteig 4 ist die Bahnhofs-Servicestation untergebracht, die jeden Tag von 7.3o bis 22.2o Uhr besetzt ist. Frau Buschmann erklärte die Ankunfts-, Abreise- und sonstigen Hinweistafeln.  Hier befinden sich auch die Räumlichkeiten der BM, die an Werktagen von 9.oo bis 16.3o Uhr ansprechbar ist.

Der erste Stützpunkt der BM wurde vor 125 Jahren in Berlin gegründet. Ausgangssituation war die zunehmende Industrialisierung und die damit verbundene Zureisung der Menschen vom Lande. Um diese Menschen vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen, nahmen sich priviligierte Frauen des Bürgertums und des Adels ihrer an. Die zuerst von beiden großen Konfessionen betriebenen Einrichtungen wurden schon bald zusammengelegt. Als noch niemand an Ökumene dachte, wurde diese in den BM schon gelebt. 1914 wurde die BM in Rheine gegründet. Sie versorgte zuerst durchreisende Soldaten mit dem Nötigsten. Heute sorgt sich die BM um jeden Menschen, der Hilfe benötigt; Sofort, ohne Anmeldung und gratis. Die BM gibt Auskünfte und Unterstützung bei Verständigungsschwierigkeiten. Sie begleitet kranke, verletzte oder gehbehinderte Menschen beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Wenn das Fahren mit der Bahn allein nicht mehr geht, begleitet die BM behinderte Menschen sogar im Zug. In besonderen Fällen begleiten manche BM auch Kinder auf Reisen. Sie ist auch Ansprechpartner für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Die BM versteht sich als gelebte Kirche, die Anlaufstelle für alle Menschen sind, unabhängig von Rasse, Religion, Geschlecht und Alter.

Die Teilnehmer waren erstaunt über den vielfältigen Einsatz der BM und werden die Frauen und Männer der BM jetzt mit anderen Augen sehen.  Der Vorstitzende der KAB St. Paulus - K.H. Wehmschulte - über gab Frau Buschmann eine kleine Spende.

 

Freitagsbingo

Das Freitagsbingo der KAB St. Paulus hat sich inzwischen bei den Spielinteressierten gut herumgesprochen. Die erste Veranstaltung dieser Reihe war im Juni 2016 und mit 16 Spielteilnehmern etwas gering besetzt. In den Folgemonaten stieg die Zahl der Teilnehmer stetig und so konnte der Spielleiter Norbert Groppe im Sommer 2018 bereits 70  Spielerinnen und Spieler begrüßen. Stets ist der Saal im Basilika-Forum gut besetzt und bei Kaffee, Tee, Plätzchen erleben die Spielteilnehmer knapp zweieinhalb spannende und unterhaltsame Stunden in angenehmer  Atmosphäre.  Bei allen Bingoterminen waren bislang tolle Preise zu gewinnen. So gab es z.B. in der Veranstaltung im August 2017 Tagesausflüge mit Bussen zu gewinnen,  in der Septemberveranstaltung 2017 wurden teilweise sehr wertvolle Gutscheine für jeweils Essen zu zweit ausgespielt. Im Laufe des Jahres 2018 ging es u.a. zum Maschseefest nach Hannover und gemeinsam ins GOP-Theater nach Münster sowie gemeinsam zum  Flammkuchenesssen ins LeFeu in Rheine.  In der Novemberveranstaltung 2018 standen die Preise unter dem Motto "Lebkuchen-Geschenkkartons von Lebkuchen Schmidt aus Nürnberg" im Dezember gab es "Marzipan von Niederegger aus Lübeck" zu gewinnen, im Januar 2019 war das Motto "Schlachtfest" und ein ganzes Schwein, portioniert und eingeschweißt wurde auf die vielen Gewinner verteilt. Zusätzlich zu den laufenden Gewinnen werden in insgesamt 11 Monaten Punkte ausgespielt, mit denen der/die Gewinner/in einen 14-tägigen Aufenthalt in der Ferienwohnung-Ostsee der KAB-St. Paulus gewinnt.

Der Spielleiter Norbert Groppe freut sich bereits jetzt auf die nächste Spielrunde am 04. Oktober 2019, wenn es wieder heißt: "Bingo - herzlich willkommen!"

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Das Freitagsbingo findet - wie der Name schon sagt - immer am Freitagnachmittag statt. Die genauen Termine werden jeweils hier auf der KAB-Seite, in den Rheiner Wochenblättern, in der Tageszeitung und auf Plakaten bekannt gegeben. Start ist um 15.oo Uhr, Einlass ist ab 14.3o Uhr und die Veranstaltung dauert etwa 2,o bis 2,5 Stunden. Das nächste Freitagsbingo ist am 04.10.2019

 

 

Weitere interessante Veranstaltungen

 

Veranstaltung der KAB Herz-Jesu Rheine  -  "Am Anfang schuf Gott den Urknall"

Die KAB Herz-Jesu Rheine bietet am 23. Oktober 2019 die auf nachstehendem Plakat präsentierte Veranstaltung an:

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KAB-Reisedienst bietet Israelreise an

Bei Interesse an den einführenden Informationen von Regina Rosshoff vom KAB -Reisedienst über die 11-tägige Reise zu den historischen Stätten in Israel haben, dann klicken Sie bitte hier.

Den Flyer zur Reise können sie hier herunterladen.