Die KAB St. Paulus Rheine e.V.

der Verein mit 138-jähriger Geschichte

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Aktuelle Veranstaltungen

 

demnächst:

 

Auswirkungen demografischer Entwicklungen auf Kirche und Gesellschaft

Die Auswirkungen demografischer Entwicklungen auf Kirche und Gesellschaft stehen im Mittelpunkt des nächsten "Frühstück für alle" am Dienstag, 21. Januar, um 9.oo Uhr im Basillika-Forum in Rheine (gleich gegenüber vom Haupteingang der Basilika). Referent ist Pfarrer Meinolf Winzeler von der St. Antonius-Pfarre.

Die Menschen heute werden durchschnittlich älter als die Generationen zuvor. Die verlängerte Lebenserwartung birgt ebenso Chancen wie Probleme, die im Vortrag aufgezeigt und diskutiert werden.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Kosten für Belegte Brötchen und Kaffee oder Tee betragen 2,oo €.

 

Das  neue Jahr mit Klang beginnen

Ein guter Vorsatz für das neue Jahr könnte lauten: Ich möchte mir etwas Gutes tun, achtsam den Augenblick geniessen und mir mehr Ruhe gönnen. Wer diesen oder einen ähnlichen Vorsatz hat, kann die wohltuende Wirkung der Klänge von Klangschalen und Gong nutzen und sich verwöhnen lassen. Der Ton der Klangschalen berührt unser Innerstes, er bringt die Seele zum Schwingen. "Der Klang löst Spannungen, mobilisiert Selbstheilungskräfte und setzt schöpferische Energie frei" (Peter Hess).

Am Mittwoch, 22. Januar 2020, bietet die KAB St. Paulus einen Abend mit Klang an, um 20.oo Uhr im Ludgerus-Forum, Bonifatiusstr. 50. Eine Fantasiereise, wohltuende Klänge, ein Klangbad und vieles andere erwartet die Teilnehmer.

Anmeldungen für den Abend nimmt Martin Tinnefeld unter Telefonnummer 05971-964202 bis zum 19. Januar entgegen. Die Kosten betragen 10,oo € und sind an dem Abend zu entrichten.

 

Widerstand im Dritten Reich  -  Gottesdienst zum Gedenken an den seligen Nikolaus Groß

Am Freitag, 24. Januar 2020 findet um 19.oo Uhr in der St. Antonius-Basilika ein Gottesdienst zum Gedenken an den seligen Nikolaus Groß statt.

Nikolaus Groß wurde am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee wegen Beteiligung am politischen Widerstand gegen Adolf Hitler hingerichtet. Der gelernte Bergmann und spätere Sekretär der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und Redakteur hatte sich als engagierter Laie gegen den Nationalsozialismus eingesetzt, den er bereits 1929 als unvereinbar mit dem Christentum kritisiert hatte. Schon 1941 übernahm N. Groß Kuruierdienste für den Kreisauer Kreis um Alfred Delp und die Berliner Gruppe um Goerdeler und warb Mitarbeiter für den Widerstand. Nach dem 2. Weltkrieg wohnte die Familie Groß eine Zeitlang in der Mariengemeinde in Rheine. Am 07. Oktober 2010 wurde Nikolaus Groß gemeinsam mit Schwester Euthymia selig gesprochen.

Alle Freunde und Mitgleider der KAB sind herzlich zum Gedenkgottesdienst eingeladen.

 

Montag, 27. Januar 2020  -  Damit sie ihr Recht bekommen

Die KAB St. Paulus Rheine lädt alle Mitglieder und Interessierten zu einem Informations- und Gesprächsabend über den Rechtsschutz in der KAB ein.

Sie sind mit der Einstufung bei der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht einverstanden? Oder bei Kündigung, Abfindung, Arbeitszeugnis, Urlaub oder Weihnachtsgeld gibt es Unstimmigkeiten? Zu diesen und anderen Themen referiert Frau Marion Stichling-Isken vom KAB-Rechtsschutzsekretariat Münster. Auch bei einem Rechtsstreit steht ihnen die KAB bei und vertritt sie vor dem Arbeitsgericht oder vor dem Sozialgericht.

Die Veranstaltung ist am Montag, 27. Januar um 20.oo Uhr im Ludgerus-Forum an der Bonifatiusstrasse (direkt neben der Ludgeruskirche). Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Freitagsbingo am 07.Februar 2020

Die nächste Bingorunde der KAB St. Paulus Rheine findet statt am Freitag, 07. Februar 2020, im Basilika-Forum in Rheine (gegenüber vom Haupteingang der Basilika). Um 15.oo Uhr beginnt die Veranstaltung; Einlass ist ab 14.oo Uhr. 9 Spielrunden sowie 4 sogenannte schnelle Runden warten auf die Teilnehmer. An jedem Spieltag stehen die zu gewinnenden Preise unter dem Begriff "Mottopreise" und jedesmal werden schöne und brauchbare Preise ausgespielt, die jeweils einem bestimmten Motto zuzuordnen sind.

Im Jahrespreis 2020 (der nach einem versteckten Punktesystem in insgesamt 9 Monaten ausgespielt wird) geht es um eine 3tägige Busreise für 2 Personen zum Weihnachtsmarkt (Striezelmarkt) in Dresden im Dezember 2020. Für die Ausspielung dieses Jahrespreises entstehen keine Zusatzkosten. Die Ausspielung hat bereits in der Januarveranstaltung begonnen.

Gespielt wird auf den unter Bingospielern bekannten Schiebetafeln 24+1. Die Karten kosten 4 €, in diesem Preis sind Kaffee, Tee und Plätzchen in der Pause enthalten. Die Spieldauer beträgt etwa 2 bis 2 1/4 Stunden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

Hospiz - Würdevoller Abschied

Das Hospiz "Haus Hannah" in Emsdetten ist sicher vom Namen her den meisten bekannt. Es begleitet viele Menschen auf dem letzten Weg. Das größte Anliegen der Hospiz-Bewegung ist es, den Bedürfnissen der Menschen mit hoher pflegerischer Kompetenz, Herzenswärme und Würde zu begegnen.

Die KAB St. Paulus bietet einen Besuch des Hospizes "Haus Hannah" an und zwar am Mittwoch, 12. Februar 2020. Treffpunkt ist um 14.15 Uhr an der Basilika. Die Fahrt erfolgt in Fahrgemeinschaften.

Anmeldungen bitte bis Freitag, 07. Februar, bei K.-H. Wehmschulte, Telefon 05971-85613.

 

Rückblick

 

Silvesterfeier mit der KAB

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr trafen sich Mitglieder der KAB St. Paulus, Freunde und einige Gäste auch in diesem Jahr zu einer Silvesterfeier im Basilika-Forum. 50 Personen konnte der Vorsitzende der KAB, Karl-Heinz Wehmschulte, um 19.oo Uhr begrüßen und den geselligen Abend eröffnen.

Die Feier begann mit einem sehr umfangreichen warmen Buffet und leckerem Nachtisch. In lockeren Abständen folgten dann Tanzspiele, Sketche, humoristische Vorträge, Tanzrunden und lustige Episoden auf der Großleinwand. Auch die Gespräche kamen nicht zu kurz. Konfettitüten wurden mit Wünschen fürs neue Jahr aufgeblasen und geknallt und 120 Luftballons sorgten in den letzten Minuten vor Mitternacht für ausgelassene Stimmung und buntes Geknalle im Partyraum. Um 0 Uhr ging es nach draußen, um das übliche Feuerwerk um die Basilika, untermalt von dem gewaltigen Geläut der Basilikaglocken, zu beobachten.

Gut gelaunt verabschiedete man sich anschließend in alle Richtungen. Ein Teil der Gäste wurde wie vorher angekündigt mit einem eigenen Fahrdienst nach Hause gebracht. Alle waren sich sicher, in einem Jahr wieder zusammen zu kommen, um auch den nächsten Jahreswechsel gemeinsam im Kreis der KAB St. Paulus zu feiern.

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Zusammenschluß KAB St. Paulus und KAB St. Ludgerus am 29.12.2019

Am Sonntag, 29. Dezember 2019, war endlich der große Tag; die beiden KAB-Vereine St. Paulus und St. Ludgerus in Rheine schlossen sich zum 01. Januar 2020 zur KAB St. Paulus Rheine e.V. zusammen.

Die Veranstaltung  begann mit einer gemeinsamen Messe in der St.Antonius-Basilika in Rheine. Anschließend trafen sich die Vereinsmitglieder zu einer ersten gemeinsamen Generalversammlung im Basilika-Forum zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken. Vorabzüge der neuen Vereinssatzung waren ausgelegt, sodaß sich die Mitglieder einen Eindruck darüber verschaffen konnten. Alsdann wurde der neue Vereinsvorstand gewählt und die neue Satzung beschlossen. Weiterhin wurde beschlossen, daß die bisherigen Vertrauensleute der beiden Altvereine ihr Amt zunächst weiterführen, bis auf der nächsten oder übernächsten regulären jährlichen Generalversammlung erneut darüber beschlossen wird. Alle weiteren üblichen Regularien wurden auf die nächste tournusmäßige Generalversammlung verschoben, die bereits im März 2020 stattfindet.

Im Jahr 1881 wurde die KAB St. Paulus in Rheine gegründet. Als Anfang der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Rheiner Stadtteil Schotthock die St. Ludgerus Gemeinde von St. Antonius abgepfarrt wurde, gründete sich schon bald die KAB St. Ludgerus. Viele Jahre bestimmte sie das Bild der Pfarre erheblich mit und war z.B. wesentlicher Bestandteil der Niederdeutschen Bühne, des jährlichen Pfarrfestes sowie des Flohmarktes rund um die Ludgeruskirche. Diese Aktivitäten bleiben natürlich auch in den kommenden Jahr bestehen.

Bereits seit Anfang des Jahres 2019 liefen die Bemühungen der beiden Vereine, um sich im Rahmen von Gesprächen, Sitzungen und Versammlungen näher zu kommen. Alle für einen Zusammenschluß erforderlichen  Regularien wurden eingehalten, eine neue Satzung erarbeitet und Details für die Gleichschaltung der bisherigen z.Tl. unterschiedlichen Handhabungen der Vereinsinterna vereinbart. Es bestand der unumstössliche Wille zum Zusammenschluß.

Die KAB St. Paulus Rheine e.V. wird jetzt wie folgt geleitet: Präses Pfarrer Heinz Mackel, 1. Vorsitzender Karl-Heinz Wehmschulte, stellvertretende Vorsitzende sind Martin Tinnefeld und Heribert Gausmann, Geschäftsführer ist Norbert Groppe, 1. Kassierer ist Stephan Elsbroek, sein Stellvertreter ist Andreas Dömer, 1. Schriftführer ist Manfred Pollee und dessen Stellvertreterin ist Resi Nagelschmidt.

In einer Feierstunde, die sich der Versammlung anschloss, und einem warmem Buffet hatten die Vereinsmitglieder Gelegenheit, sich miteinander bekannt zu machen.

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Letztes Frühstück im alten Jahr

Die KAB St. Paulus hatte zum letzten gemeinsamen "Frühstück für alle" in diesem Jahr in das Basilika-Forum in Rheine eingeladen. Fast 50 Personen waren der Einladung gefolgt. Das Vorbereitungsteam hatte die Tische liebevoll dekoriert und neben belegten Brötchen und Kaffee gab es auch diesmal eine kleine Süssigkeit. Einige Frauen trugen besinnliche Texte vor, die zum Nachdenken anregten. Aber auch nicht ganz ernst gemeinte Geschichten wurden vorgetragen, die zum Schmunzeln führten, gleichzeitig aber auch nachdenklich stimmten. Die Frauen der Gitarrengruppe der kfd-St.Antonius bereicherten den Vormittag und luden ein zum Zuhören bzw. Mitsingen.

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Der Vorsitzende der KAB St. Paulus, Karl-Heinz Wehmschulte, bedankte sich bei allen Akteuren für die Beiträge zu dem gelungenen Vormittag und wünschte allen eine ruhige restliche Adventszeit und gesegnete Weihnachten.

 

Alter Friedhof in Rheine-Mesum wurde von der KAB St. Paulus besucht

Die KAB St. Paulus hatte im November zu einer Führung mit dem Ehepaar Magda und Günter Achterkamp eingeladen. Leider waren nur 10 Personen der Einladung gefolgt, ging es doch um ein höchst sensibles wie auch nahezu unbekanntes Thema. Es ging um die Erinnerungs-, Gedenk- und Gräberstätte für die Opfer im Nationalsozialismus auf dem Gedenkort Alter Friedhof in Mesum.

003111 Drei helle Sandsteinstelen, versehen mit den 20 Namen von Säuglingen ausländischer Zwangsarbeiterinnen, stehen vor der alten Friedhofskirche. Verhungert, nicht ausreichend medizinisch versorgt, den Müttern weggenommen, das sind die klassischen Todesursachen dieser unschuldigen Opfer.  Die Mütter kamen aus Russland, Weißrussland, der Ukraine, aus Polen und Belgien. Mehr als 200 Frauen, z.T. mit Säuglingen, wurden 1943 und 1944 in den Arbeitsamtsbezirk Rheine geschickt und im Außenlager des Zuchthauses Münster an der heutigen Nasigerstraße interniert.

Von dem kurze Zeit später verstorbenen unterernährten Kind Olga Schpak zeugt ein Foto, daß Olga mit ihrer Mutter und einer unbekannten Frau zeigt, daß sich im Besitz der Eheleute Achterkamp befindet. In unmittelbarer Nähe der Stelen sind Gräber von Opfern der Gewaltherrschaft von 1933 bis 1945. Die Bioprafien dieser Opfer sind nur zu einem kleinen Teil bekannt. Die Zwangsarbeiter*innen arbeiteten in den Textilwerken, in der Landwirtschaft, in einer Eisengießerei und bei der Reichsbahn. Die Unterbringung erfolgte in Baracken, hinter Zäunen und Gittern auf dem Werksgelände und in primitiven Behelfswohnräumen. Die Belgierin Marguerite Bervoest, Mitglied einer Widerstandsgruppe und später mit dem Fallbeil hingerichtet im Zuchthaus Wolfenbüttel, schreibt in einem Brief "Das Lager Mesum war das schlimmste Lager, was ich erlitten habe."

Auf Initiative von Günter und Magda Achterkamp wurde mit Partnern und Förderern ab 2010 die Grabstätte der Kinder wiedererrichtet. Das Ehepaar wird weiter die Geschichte aufarbeiten und die Erinnerungskultur wach halten. So begleitet es Facharbeiten von Abiturienten und regen zur künstlerischen Auseinandersetzung von Schülern mit dem Nationalsozialismus an. Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) verlieh dem Ehepaar 2018 den Preis für westfälische Landeskunde.

Das Foto zeigt Günter Achterkamp bei seinem Vortrag in der schönen historischen Friedhofskirche.

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Fallstricke und Abzocke im Verbraucheralltag

Beim "Frühstück für alle" im November 2019 sprengte der Besucherandrang wieder einmal die Kapazitäten des Verantaltungsraumes. Über 50 Besucher kamen, um den Ausführungen der Referentin, Frau Ingrid Waltring von der Verbraucherzentrale NRW in Rheine zu folgen. Es ging um das Thema "Fallstricke und Abzocke im Verbraucheralltag".

Zu Beginn der Ausführungen informierte Frau Waltring, mit welchen Anliegen die Verbraucher die Verbraucherzentrale aufsuchen können. Die Themenbandbreite ist sehr groß:  "Wir stehen den Verbrauchern in den Bereichen Wohnen, Finanzen, Energie, Medien, Freizeit, Gesundheit und Umwelt mit Rat und Tat zur Seite", berichtete Frau Waltring. Aus ihrem Beratungsalltag aber weiß die Verbraucherschützerin auch, wie wichtig es ist, seine Rechte als Verbraucher zu kennen und die Machenschaften unseriöser Anbieter zu duchschauen.

Anhand von Beispielen aus der Beratungspraxis berichtete Frau Waltring von aktuellen Fallstricken, wies auf die Rechte der Verbraucher hin und gab praktische Tipps, wie man sich vor dubiosen Geschäften wehren kann. Abofallen im Internet, überhöhte Rechnungen von Schlüsselnotdiensten, Datenklau, Zusendung unbestellter Zeitschriften und Waren, unberechtigte Forderungen eines Inkassobüros - mit allen möglichen unsauberen Tricks versuchen Geschäftemacher an das Geld der Verbraucher zu kommen.

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Wenn trotz aller Vorsicht doch das Unglück eingetreten ist, zeigte Frau Waltring für diesen Fall Wege auf, aus dem Geschehen einigermaßen unbeschadet hinaus zu kommen. Die Verbraucherzentrale versucht in jedem einzelnen Fall zu beraten und zu helfen.

Zum Schluß gab Frau Waltring den sehr interessierten Besuchern den Tipp: "Wenn Ihnen ein Anbieter dubios vorkommt, leisten sie keine Unterschrift, geben keine internen Daten weiter und weisen dem Anbieter die Tür".

 

Fragen und Antworten zur Inklusion in Rheine

Das "Frühstück für alle" im Oktober war wieder gut besucht. Frau Stefanie Althaus, Koordinatorin der Behindertenarbeit der Stadt Rheine, referierte zum Thema: Fragen und Antworten zur Inklusion in Rheine.

Zu Beginn zitierte Frau Althaus aus dem Grundgesetzt: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" (Artikel 3, Abs. 3 - Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland)..

Was ist Inklusion: Inklusion ist mehr als Integration. Es bedeutet Einschluss, Einbeziehung, Dazugehörigkeit. In Rheine soll es allen Bürgern und Bürgerinnen möglich sein, selbstbestimmt  am Leben teilzuhaben. Besonders Menschen mit Behinderungen sollen in allen Lebensbereichen, wie der Freizeit, der Arbeit, der Gesundheit, der Bildung und dem Wohnen entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten teilhaben. "Menschen mit Behinderungen sind dabei nie auf Grund einer Erkrankung oder einer Beeinträchtigung selbst ("als Person") behindert, sondern auf Grund der Barrieren, die sie im Alltag daran hindern, so zu leben wie sie möchten oder müssen", erläuterte Frau Althaus.

Barrieren können räumlich sein, da ein  Mensch im Rollstuhl nicht in ein Gebäude kommt. Sie können visuell sein, da ein Mensch mit Sehbehinderung ein Schild nicht lesen kann. Oder auch sprachlich, wenn ein Text z.B. in viel zu schwerer Sprache verfasst ist (Behördendeutsch). Eine Barriere kann akustisch sein, wenn ein Mensch mit Hörbehinderung in einem schlecht gedämmten Raum einem Gespräch nicht folgen kann. Eine Barriere kann aber auch kognitiv sein, wenn ein Gesprächspartner nur die Behinderung sieht und nicht die Persönlichkeit und die Fähigkeit der Person.

Interessant:   Frau Althaus brachte für Schwerhörige das kabellose FM System mit. Es unterstützt dabei, Sprache in lauten Situationen und Entfernungen (15 Meter) besser hören und verstehen zu können. Einige probierten das System gleich für den Vortrag aus. Außerdem brachte sie einige Musterbrillen mit, mit denen schlechtes Sehen simuliert wurde.

In Rheine ist das Bestreben, die Barrieren gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen, den Trägern, den Vereinen und Selbsthilfegruppen sowie den Betroffenenverbänden aufzuzeigen und abzubauen.

Kompetente Beratung und Sozialdienste für behinderte und ältere Menschen und deren Angehörige werden in vielen Institutionen und Einrichtungen angeboten. Die Stadt Rheine hilft bei Fragen und Wünschen.

Weiter informierte Frau Althaus, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen Ratgeber zum Thema Behinderung herausgegeben hat. Er gibt umfassend Auskunft über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben; von der Vorsorge und Früherkennung über die Schul- und Beurfsausbildung und Berufsförderung bis zu steuerlichen Erleichterungen.

Das Sonderblatt "Menschen mit Behinderungen in Rheine" ist hier runterzuladen.

 

Erntedank der KAB-Vereine Rheine r.d. Ems

Die Vorstände der KAB-Vereine Rheine rechts der Ems, Herz-Jesu, St.Ludgerus, St.Marien und St.Paulus hatten zu einem Erntedank-Gottesdienst in die Antonius-Basilika eingeladen. Die Hl. Messe war für einen Freitagabend gut besucht. Präses Pfarrer Heinz Mackel gestaltete den Gottesdienst und hatte gute und ansprechende Texte und Lieder zum Thema Erntedank ausgewählt.

Nach dem Gottesdienst kame etwa 40 Besucher im Basilika-Forum zusammen. Fleißige Helferinnen der KAB St.Paulus hatten die Tische stilvoll und einladend dekoriert und so entwickelten sich bei Zwiebelkuchen und Federweißen recht schnell angeregte Gespräche, die von einigen Herbstliedern und unterhaltsamen Texten aufgelockert wurden.

Die Erntedank-Veranstaltung findet bereits seit vielen Jahren statt und ist inzwischen zu einer lieben Tradition der KAB-Vereine Rheine r.d. Ems geworden, die sicherlich im kommenden Jahr die nächste Wiederholung findet.

 

Willkommenskultur in der Pfarrei St. Antonius

Während des September-"Frühstück für alle" berichetete Bernd Weber vom Arbeitskreis "Willkommenskultur in der Pfarrei St. Antonius" über die vielfältigen Arbeiten und Aufgaben.

Im Laufe des Jahres 2015 stieg die Zahl der Menschen, die Schutz vor Verfolgung, Krieg und Not suchten weltweit, und damit auch in Rheine stark an. Papst Fransziskus forderte: Unsere Aufgabe als Christen ist es, die Asylbewerber aufzunehmen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren. Weihbischof Hegge empfahl auf einer Pastoralkonferenz der Pfarrei St. Antonius Anfang 2015, sich um die Asylbewerber zu kümmern. Der Pfarreirat baute schnell eine Willkommenskultur auf. In Verbindung mit der Stadt Rheine wurden in mehreren Veranstaltungen und Besprechungen engagierte Bürger geschult. Schon bald wurden Sprachhilfen in Kindergärten und Grundschulen angeboten, unterstützend zum Kindergarten- und Schulbesuch. Seit März 2016 besuchen an jedem Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr ca. 30-40 Männer, Frauen und Kinder das Sprachcafe St. Antonius im Basilika-Forum. "Die Besucher kommen, um die deutsche Sprache zu üben, Fragen zu stellen oder einfach nur zur Unterhaltung," sagt Bernd Weber, ein Mann der ersten Stunde. Besuchten in der Anfangszeit vorwiegend Männer das Sprachcafe, kommen inzwischen auch Frauen und Kinder. Die Kinder werden in einem besonderen Bereich betreut. Inzwischen haben viele Geflüchtete den Weg in  die Arbeitswelt gefunden, berichtet Bernd Weber. "Wir haben auch die Erfahrung gemacht, daß auf diesem Weg viele bürokratische Hürden genommen werden können".

Im Sprachcafe ist immer jemand da, der ein offenes Ohr für persönliche Probleme hat. Das Sprachcafe hat sich als Anlaufstelle für Fragen und Hlfestellungen bewährt und inzwischen ist es für Viele ein beliebter Treffpunkt.

 

Schlaganfall - eine Funktionsstörung des Gehirns

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Das "Frühstück für alle" am 20.08. war ein voller Erfolgt. Mit über 50 Personen war der kleine Saal im Basilika-Forum voll besetzt. Sehr interessiert folgten die Besucher den Ausführungen des Referenten, Herrn Apotheker Daniel Koopmeiners vom Netzwerk Schlaganfall Steinfurt. Es ging um das Thema "Schlaganfall, wie schützen sie ihr Gehirn"?

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich einsetzende Funktionsstörung des Gehirns, informierte Koopmeiners. Grundsätzlich kann jeder einen Schlaganfall erleiden. Das Risiko steigt allerdings mit zunehmendem Alter. Durch eine gesunde Lebensweise kann jedoch das Risiko reduziert werden. Der wichtigste Schritt ist, den Blutdruck zu senken. Etwa jede fünfte Attake könnte vermieden werden, wenn Raucher versuchen würden, ihre Sucht zu überwinden. Ein weiterer Schritt ist, gesund essen mit viel Gemüse, Obst und Fisch, aber wenig Salz. Sehr wichtig ist auch Bewegung, denn davon provitiert das Herz-Kreislauf-System, zudem sinkt das Risiko für den Blutdruck, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes.

 

 Tritt ein Schlaganfall auf, so zählt jede Minute. Aber wie erkenne ich einen Schlaganfall? Apotheker Koopmeiners nannte folgende Symptome, die auf einen Schlaganfall hinweisen: Sehstörungen, Sprach- bzw. Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühl, Schwindel mit Gangunsicherheit oder auch sehr starker Kopfschmerz. Beim Auftreten von Schlaganfallsymptomen sollte deshalb sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Ein sehr informativer Vortrag, der sicher viele anregen wird, über ihre Lebenswweise nachzudenken.

 

Freitagsbingo

Das Freitagsbingo der KAB St. Paulus hat sich inzwischen bei den Spielinteressierten gut herumgesprochen. Die erste Veranstaltung dieser Reihe war im Juni 2016 und mit 16 Spielteilnehmern etwas gering besetzt. In den Folgemonaten stieg die Zahl der Teilnehmer stetig und so konnte der Spielleiter Norbert Groppe im Sommer 2018 bereits 70  Spielerinnen und Spieler begrüßen. Stets ist der Saal im Basilika-Forum gut besetzt und bei Kaffee, Tee, Plätzchen erleben die Spielteilnehmer etwa zweieinviertel spannende und unterhaltsame Stunden in angenehmer Atmosphäre.  Bei allen Bingoterminen waren bislang tolle Preise zu gewinnen. So gab es z.B. im Laufe der Zeit Busfahrten u.a. zum Maschseefest in Hannover und zum Hafengeburtstag in Hamburg zu gewinnen, gemeinsame Frühstücke oder gemeinsame Besuche in Restaurants waren zu gewinnen, gemeinsam wurde das GOP-Theater in Münster besucht, in der Vorweihnachtszeit gab es wertvolle Preise von Lebkuchen-Schmidt aus Nürnberg oder Marzipan von Niederregger aus Lübeck. Im Januar oder Februar war das Motto schon mal "Schlachtfest" und ein ganzes Schwein kam zerlegt und portionsweise eingeschweißt auf den Gewinnetisch.  Im Frühjahr oder Sommer gibt es Blumen zu gewinnen oder Gutscheine zu Restaurantbesuchen und, und und.

Zusätzlich zu den laufenden Gewinnen wird in einem Zusatzsonderspiel in insgesamt 10 Monaten ein Sonderpreis ausgespielt, der den Mitspielern  nichts zusätzlich kostet. Im Jahr 2020 geht es für 2 Personen dann für 3 Tage zum Striezelmarkt (Weihnachsmarkt) nach Dresden.

Die Reinerlöse dieser Bingoveranstaltungen gehen in die neu gegründete KAB-Paulus-Stiftung, die in einem regional eingegrenzten Bereich soziale Projekte und persönliche Härtefälle unterstützt.

Der Spielleiter Norbert Groppe freut sich bereits jetzt auf die nächste Spielrunde am 07. Februar 2020, wenn es wieder heißt: "Bingo - herzlich willkommen!"

 

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Das Freitagsbingo findet - wie der Name schon sagt - immer am Freitagnachmittag statt. Die genauen Termine werden jeweils hier auf der KAB-Seite, in den Rheiner Wochenblättern, in der Tageszeitung und auf Plakaten bekannt gegeben. Start ist um 15.oo Uhr, Einlass ist ab 14.oo Uhr und die Veranstaltung dauert etwa 2,o bis 2,25 Stunden. Das nächste Freitagsbingo ist am 03.Januar 2020

 

 

Weitere interessante Veranstaltungen

 

KAB-Reisedienst bietet Israelreise an

Bei Interesse an den einführenden Informationen von Regina Rosshoff vom KAB -Reisedienst über die 11-tägige Reise zu den historischen Stätten in Israel haben, dann klicken Sie bitte hier.

Den Flyer zur Reise können sie hier herunterladen.

 

Das  Bildungswerk der KAB Nordmünsterland bietet eine Fahrt nach Thüringen an

Thüringen - eine soziale, gesellschaftliche und politische Landeskunde   ist der Titel dieser Fahrt in der Zeit vom 17.bis 21. August 2020.

 Bei Interesse einfach mal hier die Seite 1 des zugehörigen Flyers anklicken und hier für die Seite 2.